Es ist Aronia-Zeit

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Die Aronia-Beere ist auch in unseren Breitengraden eher in Vergessenheit geraten. Sie gilt in Russland als Heilpflanze und es werden ihr viele, tolle Eigenschaften nachgesagt. Aber wichtig ist bei uns natürlich, daß es auch schmeckt. Ich habe dieses Jahr von unserem heimischen Aroniastrauch zwei Produkte gezaubert, welche ab sofort im Shop verfügbar sind. Ein Aronia-Sauerkisch-Gelee – echt lecker, daß esse ich im Moment jeden Morgen zum Frühstück und Aronia-Zimt-Pralinen mit einer tollen Textur, dunkel überzogen ein himmlischer Genuss.web_aronia_sep14Wissenswert über die Aronia-Beere :

Die obstbauliche Nutzung begann zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch den russischen Biologen und Obstzüchter Iwan Mitschurin, der die Aronia um 1910 mit anderen Obstsorten wie Ebereschen und Mispeln gekreuzt oder sie zumindest veredelt haben soll.

Die erbsengroßen, schwarzen, häufig wachsartig überzogenen Früchte, die ab Mitte August bis Oktober geerntet werden können, schmecken süß-säuerlich-herb und ähnlich der Heidelbeere. Die Beeren werden entweder getrocknet (wie Rosinen) verwendet oder durch Dampfentsaften als Saft getrunken.

Aufgrund des hohen Flavonoid-, Folsäure-, Vitamin-K- und Vitamin-C-Gehalts zählt(e) die Aronia in Polen und Russland zu den Heilpflanzen. In vitro wurde nachgewiesen, dass Fruchtextrakt von Aronia melanocarpa den oxidativen Stress, hervorgerufen durch Operation oder in verschiedenen Phasen der Chemotherapie, bei Patienten mit invasivem Brustkrebs dank seiner antioxidativen Wirkung signifikant reduziert.

Wegen ihrer kräftigen roten Farbe (Anthocyane) wird vor allem Cochenillerot A als Ersatz für Lebensmittelfarben verwendet.

Quelle: Wikipedia

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