Vegan bedeutet nicht der Verzicht auf Süßes – Gastbeitrag von Julian Weiß

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100% Vegan ohne jegliche Art von tierischen Produkten. Der Veganismus in der deutschen Bevölkerung wächst. Circa 850 000 Menschen bezeichnen sich laut einer Umfrage im Jahr 2015 als Veganer. Das bedeutet, dass 850 000 Menschen in Deutschland weder Fleisch, noch Eier und auch keinen Joghurt oder Butter konsumieren. Da viele Süßigkeiten tierische Bestandteile wie, Milch oder Gelatine enthalten, kommen diese Süßigkeiten für Veganer nicht in Frage. Gummibärchen & Schokolade scheinen tabu zu sein.

Manche Veganer gehen noch weiter und verzichten auch auf jede Form von Leder, Daunen und anderen Gebrauchsmitteln, die aus tierischen Produkten hergestellt werden.

Die faszinierende vegane Geschmackswelt

Berücksichtigt man die oben genannten Daten und Fakten, so ist es ein Leichtes anzunehmen, dass Veganismus ein hohes Maß an Verzicht nach sich zieht. Ich möchte Dir mit diesem Beitrag zeigen, dass dem nicht so ist. Selbstverständlich schränkt man sich durch diese Einstellung in gewissermaßen ein, öffnet sich allerdings auch gleichzeitig einer neuen interessanten Welt. Diese Welt hält faszinierende und schmackhafte Alternativen zu einer Ernährung mit tierischen Produkten bereit.

Bei Süßigkeiten werde ich schwach – Vegane Alternativen

Der scheinbare Verzicht auf Gummibärchen, Schokolade und Co. wiegt da schon schwerer, kennt wohl jeder den Heißhunger nach etwas Süßem. Du liegst abends nach einem anstrengenden Tag auf der Couch und deine Gedanken drehen sich nur noch um die Tafel Schokolade, die Du dir heute beim Einkaufen gegönnt hast. Eine wohlverdiente Belohnung, auf die niemand verzichten möchte. Spätestens an diesem Punkt können sich wenige Menschen vorstellen eine vegane Lebensweise einzuschlagen, da bei Süßigkeiten die Nahrungsaufnahme nicht mehr unserem Körper sondern unserem Geist dient.

Doch auch bei Süßigkeiten bietet sich uns bei genauerem Betrachten eine Vielzahl an leckeren Alternativen zu herkömmlichen Süßigkeiten aus dem Supermarkt. Schokolade bspw. besteht bei ihrer Herstellung grundsätzlich aus veganen Bestandteilen. Die Grundzutaten sind Zucker, Kakaobutter und Kakaomasse. Erst durch die Zugabe von Milch, wird ein tierisches Produkt zugeführt. Mittlerweile haben sich bereits zahlreiche Alternativen wie Schokolade aus Reismilch, Goldhirse, Buchweizen oder Sojamilch auf dem Markt etabliert. Und der Kreativität der Schokoladenhersteller scheint hier keine Grenzen gesetzt zu werden. Immer neue leckere Varianten von veganer Schokolade kommen auf den Markt.

Vegane Schokolade – ein Alleskönner

Neben dem Genuss, der bei Schokolade nie zu kurz kommt, ist die Kakaobohne zusätzlich ein natürliches Produkt, das zahlreiche wichtige Mineralien enthält. Da bei veganer Schokolade in den meisten Fällen hochwertige Kakaobohnen und ein hoher Kakaoanteil bei der Verarbeitung verwendet werden, finden sich in den Produkten ein höherer Anteil dieser Mineralien wieder. So können Stoffe wie Polyphonie den Cholesterinewert senken oder Theobromin, Serotonin und Arginin die Lust & Laune steigern. Gute Gründe, denen man sich bei der nächsten Heißhungerattacke bewusst werden sollte.

Ich hoffe ich konnte Dir mit diesem Artikel zeigen, dass Veganismus zunächst Verzicht bedeuten mag, bei näherer Betrachtung aber eine wunderbare Welt bereit hält. Wer hätte gedacht, dass Schokolade mit Hirse oder Buchweizen gut schmecken kann. Viel Spaß beim Entdecken wünscht Dir Julian von Briefkeks.

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